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Applaus für das Aus für Katzheide

Applaus für die Schließung von Katzheide

Applaus für die Schließung von Katzheide

Am Freitag den 11.12. hat die Ratsversammlung mit nur fünf Gegenstimmen den Bau eines Zentralbades beschlossen und mit Applaus gefeiert. Damit verbunden ist das vermutliche Aus für das Freibad Katzheide und die Lessinghalle. Wir als Stadtteilinitiative Gaarden bedauern den Entschluss der Ratsversammlung!

Ich möchte hier auf den Vorwurf von Ratsherr Schmalz an uns eingehen, der unseren Brief an die Ratsmitglieder als erpresserisch bezeichnet hat: Wir lehnen diese Interpretation ab. In der Sitzung haben viele Ratsmitglieder betont, dass die Ratsversammlung eine Repräsentation der Kieler Wähler bildet und dass deswegen sowohl eine Bürgerbeteiligung als auch eine Kinder- und Jugendbeteiligung nicht wichtig wäre.

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Offener Brief der Evangelischen und der katholischen Kirchengemeinden Gaarden an den Oberbürgermeister der Stadt Kiel

Wir dokumentieren hier einen Offenen Brief der Evangelischen und der katholischen Kirchengemeinden Gaarden an den Oberbürgermeister der Stadt Kiel zum Thema: „Sommerbad Katzheide“, der uns freundlicher weise zur Verfügung gestelle wurde:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Albig!
Die evangelische und die katholische Kirchengemeinde Gaarden haben mit großer Bestürzung vernommen, dass im Zuge des Neubaus eines Zentralbades das Sommerbad Katzheide als städtisches Bad nicht mehr betrieben werden soll.
Für die sozial benachteiligten oder sozial zu fördernden Kinder und Jugendlichen des Ostufers ist das Sommerbad Katzheide ein besonders wichtiger Treffpunkt im Sommer und eine entscheidende Möglichkeit der Integration der verschiedenen sozialen und kulturellen Unterschiede vor Ort.
Wer an einem warmen Sommertag die Menschenscharen gesehen hat, die mit Kinderwagen und Picknickkorb zu dem Freibad ziehen, der weiß, wie gelebte Integration aussieht. Das Bad ist auch eine wichtige Voraussetzung für eine körperliche Gesundheit und Fitness der Menschen gerade hier.
Bei einer Schließung des Bades sehen wir keine Alternative, die den Menschen in ähnlicher Weise gerecht wird.

Wir bitten Sie, alles zu unternehmen, dass diese wichtige Errungenschaft des Zusammenlebens und der Naherholung erhalten bleibt, besonders für die Familien des Ostufers, die aus Kostengründen (in der Regel ohne Auto) auf kurze Wege angewiesen sind.

Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag der Evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde Gaarden
Pastor Uwe Hagge,
Kirchenvorstandsvorsitzender des Kirchenvorstandes der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Gaarden und
Gemeindereferentin Christa Schmaljohann
der katholischen Kirchengemeinde Gaarden





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