Tag-Archiv für 'Gaarden'

Pressemitteilung: Stadtteilinitiative Gaarden begrüßt Eisfestival

Die Stadtteilinitiative Gaarden begrüßt, dass die Kieler Bäder GmbH in Katzheide dieses Jahr erstmalig ein „Eisfestival“ veranstaltet hat, dass am ersten Tag nach eigenen Angaben über 400 Besucherinnen angelockt hat.
Dies zeigt, dass mit einigem Willen und etwas Kreativität Katzheide durchaus attraktive Angebote schaffen kann. Dies muss nicht nur auf die Winterzeit beschränkt sein. Wir hoffen, dass es statt der Schließungsdiskussion mehr Angebote dieser Art geben wird, so dass die Schließung von Katzheide bald kein Thema mehr sein wird.

Die Stadtteilinitiative Gaarden setzt sich neben dem Erhalt des Freibad Katzheide insgesamt für Kiel-Gaarden als Stadtteil ein.
Pressemitteilung der Stadtteilinitiative Gaarden
Web: http://initiative.gaarden.net/
V.i.s.d.P. / Kontakt: Stadtteilinitiative Gaarden (SIG), Markus Sobotta, c/o Progressiver Türkischer Arbeitnehmerverein, Medusastr. 16, 24143 Kiel


16.2. Treffen der Stadtteilinitative

16. Februar 2010
18:00bis21:00

Näheres zum Ort unter Treffen.


Treffen am 5. Januar 2010 – 18 Uhr

5. Januar 2010
18:00bis20:00

Wir treffen uns an jedem 1. und 3. Dienstag des Monats in der Sozialkirche, Stoschstraße 53 (Hauptgebäude, Eingang rechts).


Fürs Archiv: Stadtrat Möller zur Kieler Bäderlandschaft

Stadtrat Möller

Stadtrat für Soziales, Jugend, Gesundheit, Wohnen, Schule und Sport Möller

Radio Gaarden/Blogbeirat hatte aufgezeichnet als Stadtrat Adolf-Martin Möller die Pläne der Stadt Kiel am 10.06.2009 im Ortsbeirat Gaarden ausführte.

Dieser Vortrag hat in gewisser Weise jetzt schon einen historischen Wert.


Applaus für das Aus für Katzheide

Applaus für die Schließung von Katzheide

Applaus für die Schließung von Katzheide

Am Freitag den 11.12. hat die Ratsversammlung mit nur fünf Gegenstimmen den Bau eines Zentralbades beschlossen und mit Applaus gefeiert. Damit verbunden ist das vermutliche Aus für das Freibad Katzheide und die Lessinghalle. Wir als Stadtteilinitiative Gaarden bedauern den Entschluss der Ratsversammlung!

Ich möchte hier auf den Vorwurf von Ratsherr Schmalz an uns eingehen, der unseren Brief an die Ratsmitglieder als erpresserisch bezeichnet hat: Wir lehnen diese Interpretation ab. In der Sitzung haben viele Ratsmitglieder betont, dass die Ratsversammlung eine Repräsentation der Kieler Wähler bildet und dass deswegen sowohl eine Bürgerbeteiligung als auch eine Kinder- und Jugendbeteiligung nicht wichtig wäre.

‘Applaus für das Aus für Katzheide’ weiterlesen


Entscheidung zu Zentralbad und Katzheide erst am morgigen Freitag

Wie soeben in der Ratsversammlung bekanntgegeben wurd, wird die Abstimmung zu Zentralbad und Katzheide erst am morgigen Freitag in der Ratsversammlung behandelt. Die heutige Sitzung wurde soeben beendet und wird morgen ab 9 Uhr fortgesetzt.


Beschluss der Fröbelschule zum Erhalt von Katzheide

Mit freundlicher Genehmigung der Fröbelschule dokumentieren wir hier einen Beschluss der Schulkonferenz:

Beschluss Schulkonferenz für Freibad Katzheide

Beschluss Schulkonferenz für Freibad Katzheide


Vor der Ratsversammlung scheint Zentralbad bereits beschlossene Sache

Bildschirmfoto-Ratsinformationssystem der Landeshauptstadt Kiel

Die Abstimmungsvorlage zum Bau eines Zentralbades

Bereits vor dem 10.12., dem Tag an dem auch über Katzheide in der Ratsversammlung entschieden werden soll scheint bereits festzustehen, dass in einer ganz großen Koalition mit allen Parteien außer der Linken und der Direkten Demokratie das Zentralbad (ZB) beschlossen wird.

Dies wird besonders deutlich im neuesten Artikel der KN mit dem Titel “Hauptausschuss votiert für das Zentralbad“.

So wie es aussieht hängen derzeit die Schicksale von Katzheide, Lessinghalle und Zentralbad aneinander. Das heisst Katzheide und Lessinghalle können nur ohne Zentralbad überleben und das Zentralbad  wiederum muss seine Konkurrenten “plattmachen”.

Das liegt an dem Konzept des Zentralbades. Das eine Bad, dass alle anderen ersetzen soll. Aufgrund dessen müssen wir als Stadtteilinitiative Gaarden auch das Zentralbad heute und in der vorgeschlagene Form und ohne ausreichende Beteiligung der Bevölkerung ablehnen. Denn die Umsetzung würde das schnelle oder aiuch nur langsame Aus für Katzheide bedeuten.

Widersinnig erscheint dabei die Begründung die Bäder GmbH dürfe nicht weiter belastet werden. Zum einen entscheidet die Stadt Kiel über den zu vergebenen Zuschuss und zum anderen prognostizieren wir der Stadt Kiel, dass das ZB ein neues Millionengrab werden wird – ob es nun gebaut wird oder nicht. Gutachten, Architekturwettbewerbe, Voruntersuchungen,… all das kostet viel Geld. Dieses Geld fehlt der Stadt Kiel dann an anderer Stelle. Mit dem bisher für Wettbewerbe ausgegebenen Geld hätte man wahrscheinlich  schon die Schwimmbadtechnik der Lessinghalle sanieren können. Aus irgendeinem Grund denkt man aber in der Stadt Kiel, das Geld für Gutachten und Untersuchungen offensichtlich nur Spielgeld ist oder grundsätzlich besser angelegt um einfach anstehende Reparaturen durchzuführen.

Der derzeitige Zustand der Kieler Bäderlandschaft ist eine Konsequenz der jahrzehntelangen Sparpolitik. Eine echte Wende in der Bäderpolitik der Stadt müsste mit dieser simplen Einsicht anfangen. Aber man weiss es ja IMMER besser: VOR und NACH dem Scheitern. Da soll nun das neue ZB als Rettung kommen. Dann wird alles besser. Fest steht aber nur jetzt schon, dass dadurch die Preise angehoben werden müssen – und sollten sich die Kosten verdreifachen können wir auch davon ausgehen, dass es nicht bei den genannten Preiserhöhungen blieben wird.

Man soll Dinge dir gut laufen nicht unnötig ändern. Katzheide funktioniert und wird von der Kieler Bevölkerung  seit Jahrzehnten positiv angenommen. Es ist untegriert in einen Stadtteil der dringend Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche braucht.

Da hat man ebenfalls für viel Geld Konzepte für einen Sport- und Bewegungspark entworfen um Katzheide noch zu erweitern – und nun will man das Herzstück rausstreichen. Gleichzeitig würde dieser Schritt aus Gaarden einen attraktiven Freizeitort entfernen und damit der Attraktivität Gaardens schweren Schaden zufügen. Wozu gibt man Millionen aus für Attraktivitätssteigerungen und Werbekampagnen etc. – wenn man funktionierende und genutzte Elemente dann so einfach vernichtet?

Das ist Kommunalpolitik ohne Sinn und Verstand. Wir als Stadtteilinitiative Gaarden werden uns weiterhin gegen diese Politik, die Gaarden schaden zufügen möchte, wehren! Wir freuen uns über weitere Mitstreiter in dieser und weiteren Auseinandersetzungen!


Zur Bäderlandschaft insgesamt

Wenn wir einmal den Blick weiten und auf die Kieler Bäderlandschaft insgesamt schauen, dann sehen wir natürlich auch die drohende Schließung der Lessinghalle, die wir natürlich auch nicht gutheißen und uns somit mit deren Erhalt solidarisieren. Und es stellt sich auch die Frage, ob ein großes Zentralbad inmitten einer zentralen Verbindung zwischen Ost- und West des Grüngürtels überhaupt so eine gute Idee ist. Viele offene Fragen, denen wir uns als relativ junge Initative auch stellen werden. Da der Tagesordnungspunkt zur Neuausrichtung der Kieler Bäderlandschaft am 19. November  vertagt wurde, wurde dieser auf die zweitägige Ratsversammlung am 10./11. Dezember verschoben. Verschoben aber ist nicht aufgehoben und wir werden auch im nächsten Monat den Ratsleuten sehr genau auf die Finger schauen. Ein Punkt, den ich bedenkenswert finde ist der, dass eine Schließung der Bäder nicht bdeuten würde, dass diese keine Kosten mehr verursachen würden. Beide Standorte (Lessinghalle und Katzheide) müssten einer neuen Nutzung zugeführt werden. Zu den Kosten der Umnutzung gibt es bisher keine Aufstellung, diese wären aber auf die Baukosten des Zentralbades aufzurechnen, auch wenn diese dann eventuell nicht mehr im Etat der Bäder GmbH zu finden wären. Für einen fairen Vergleich aller Kosten müssten wir aber heute bereits wissen, was an alternativen Nutzungen geplant ist und was das für Kosten verursachen würde.


Initiative übergibt 3600 Unterschriften an Stadtpräsidentin

Am Donnerstag übergab die Stadtteilinitaitive, vertreten duch Savas Sari (li.) und Markus Sobotta (re.) 3600 Unterschriften an die Kieler Stadtpräsidentin Cathy Kietzer (als Vertreterin der Ratsversammlung).

Unterschriften-Bild

Übergabe der Unterschriften am 19.11.2009

Diese Unterschriften wurden in nur 10 Tagen gesammelt! Dies ist ein großer Erfolg und deutet darauf hin, dass viele Kieler die Schließung des Freibades Katzheide ablehnen.

Wir werden am Ball  bleiben, auch wenn heute die Ratsversammlung eine Entscheidung auf Januar verschieben wird. Wir setzten uns für eine nachhaltige Lösung für das Freibad Katzheide ein und lehnen Schnellschüsse ab.





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