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Nächstes Treffen am 15.12. (ab sofort jeden 1. und 3. Dienstag)

Wir freuen uns darüber, dass wir einen neuen Ort für unsere Treffen gefunden haben. Und zwar in dem Gemeindehaus der Sozialkirche Gaarden, Stoschstraße 53 (OpenStreetmap-Karte) – und damit in unmittelbarer Nähe zum Freibad Katzheide:

map-sozialkirche

Ab sofort wollen wir auch einführen, dass wir uns jeden ersten und dritten Dienstag im Monat treffen. Das heisst also das die darauf folgende Treffs am 5.  und dem 19. Januar wären.


Vor der Ratsversammlung scheint Zentralbad bereits beschlossene Sache

Bildschirmfoto-Ratsinformationssystem der Landeshauptstadt Kiel

Die Abstimmungsvorlage zum Bau eines Zentralbades

Bereits vor dem 10.12., dem Tag an dem auch über Katzheide in der Ratsversammlung entschieden werden soll scheint bereits festzustehen, dass in einer ganz großen Koalition mit allen Parteien außer der Linken und der Direkten Demokratie das Zentralbad (ZB) beschlossen wird.

Dies wird besonders deutlich im neuesten Artikel der KN mit dem Titel “Hauptausschuss votiert für das Zentralbad“.

So wie es aussieht hängen derzeit die Schicksale von Katzheide, Lessinghalle und Zentralbad aneinander. Das heisst Katzheide und Lessinghalle können nur ohne Zentralbad überleben und das Zentralbad  wiederum muss seine Konkurrenten “plattmachen”.

Das liegt an dem Konzept des Zentralbades. Das eine Bad, dass alle anderen ersetzen soll. Aufgrund dessen müssen wir als Stadtteilinitiative Gaarden auch das Zentralbad heute und in der vorgeschlagene Form und ohne ausreichende Beteiligung der Bevölkerung ablehnen. Denn die Umsetzung würde das schnelle oder aiuch nur langsame Aus für Katzheide bedeuten.

Widersinnig erscheint dabei die Begründung die Bäder GmbH dürfe nicht weiter belastet werden. Zum einen entscheidet die Stadt Kiel über den zu vergebenen Zuschuss und zum anderen prognostizieren wir der Stadt Kiel, dass das ZB ein neues Millionengrab werden wird – ob es nun gebaut wird oder nicht. Gutachten, Architekturwettbewerbe, Voruntersuchungen,… all das kostet viel Geld. Dieses Geld fehlt der Stadt Kiel dann an anderer Stelle. Mit dem bisher für Wettbewerbe ausgegebenen Geld hätte man wahrscheinlich  schon die Schwimmbadtechnik der Lessinghalle sanieren können. Aus irgendeinem Grund denkt man aber in der Stadt Kiel, das Geld für Gutachten und Untersuchungen offensichtlich nur Spielgeld ist oder grundsätzlich besser angelegt um einfach anstehende Reparaturen durchzuführen.

Der derzeitige Zustand der Kieler Bäderlandschaft ist eine Konsequenz der jahrzehntelangen Sparpolitik. Eine echte Wende in der Bäderpolitik der Stadt müsste mit dieser simplen Einsicht anfangen. Aber man weiss es ja IMMER besser: VOR und NACH dem Scheitern. Da soll nun das neue ZB als Rettung kommen. Dann wird alles besser. Fest steht aber nur jetzt schon, dass dadurch die Preise angehoben werden müssen – und sollten sich die Kosten verdreifachen können wir auch davon ausgehen, dass es nicht bei den genannten Preiserhöhungen blieben wird.

Man soll Dinge dir gut laufen nicht unnötig ändern. Katzheide funktioniert und wird von der Kieler Bevölkerung  seit Jahrzehnten positiv angenommen. Es ist untegriert in einen Stadtteil der dringend Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche braucht.

Da hat man ebenfalls für viel Geld Konzepte für einen Sport- und Bewegungspark entworfen um Katzheide noch zu erweitern – und nun will man das Herzstück rausstreichen. Gleichzeitig würde dieser Schritt aus Gaarden einen attraktiven Freizeitort entfernen und damit der Attraktivität Gaardens schweren Schaden zufügen. Wozu gibt man Millionen aus für Attraktivitätssteigerungen und Werbekampagnen etc. – wenn man funktionierende und genutzte Elemente dann so einfach vernichtet?

Das ist Kommunalpolitik ohne Sinn und Verstand. Wir als Stadtteilinitiative Gaarden werden uns weiterhin gegen diese Politik, die Gaarden schaden zufügen möchte, wehren! Wir freuen uns über weitere Mitstreiter in dieser und weiteren Auseinandersetzungen!


Initiative übergibt 3600 Unterschriften an Stadtpräsidentin

Am Donnerstag übergab die Stadtteilinitaitive, vertreten duch Savas Sari (li.) und Markus Sobotta (re.) 3600 Unterschriften an die Kieler Stadtpräsidentin Cathy Kietzer (als Vertreterin der Ratsversammlung).

Unterschriften-Bild

Übergabe der Unterschriften am 19.11.2009

Diese Unterschriften wurden in nur 10 Tagen gesammelt! Dies ist ein großer Erfolg und deutet darauf hin, dass viele Kieler die Schließung des Freibades Katzheide ablehnen.

Wir werden am Ball  bleiben, auch wenn heute die Ratsversammlung eine Entscheidung auf Januar verschieben wird. Wir setzten uns für eine nachhaltige Lösung für das Freibad Katzheide ein und lehnen Schnellschüsse ab.


Stadtteilinitiative Gaarden gegründet

Im November 2009 hat sich die Stadtteilinitative Gaarden (SIG) gegründet. Auf diesen Seiten dokumentieren wir unsere Arbeit und unsere Ziele.





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