Pressemitteilung: Stadtteilinitiative Gaarden begrüßt Eisfestival

Die Stadtteilinitiative Gaarden begrüßt, dass die Kieler Bäder GmbH in Katzheide dieses Jahr erstmalig ein „Eisfestival“ veranstaltet hat, dass am ersten Tag nach eigenen Angaben über 400 Besucherinnen angelockt hat.
Dies zeigt, dass mit einigem Willen und etwas Kreativität Katzheide durchaus attraktive Angebote schaffen kann. Dies muss nicht nur auf die Winterzeit beschränkt sein. Wir hoffen, dass es statt der Schließungsdiskussion mehr Angebote dieser Art geben wird, so dass die Schließung von Katzheide bald kein Thema mehr sein wird.

Die Stadtteilinitiative Gaarden setzt sich neben dem Erhalt des Freibad Katzheide insgesamt für Kiel-Gaarden als Stadtteil ein.
Pressemitteilung der Stadtteilinitiative Gaarden
Web: http://initiative.gaarden.net/
Email: sig AT alternativnet.de
V.i.s.d.P. / Kontakt: Stadtteilinitiative Gaarden (SIG), Markus Sobotta, c/o Progressiver Türkischer Arbeitnehmerverein, Medusastr. 16, 24143 Kiel


Fürs Archiv: Stadtrat Möller zur Kieler Bäderlandschaft

Stadtrat Möller

Stadtrat für Soziales, Jugend, Gesundheit, Wohnen, Schule und Sport Möller

Radio Gaarden/Blogbeirat hatte aufgezeichnet als Stadtrat Adolf-Martin Möller die Pläne der Stadt Kiel am 10.06.2009 im Ortsbeirat Gaarden ausführte.

Dieser Vortrag hat in gewisser Weise jetzt schon einen historischen Wert.


Applaus für das Aus für Katzheide

Applaus für die Schließung von Katzheide

Applaus für die Schließung von Katzheide

Am Freitag den 11.12. hat die Ratsversammlung mit nur fünf Gegenstimmen den Bau eines Zentralbades beschlossen und mit Applaus gefeiert. Damit verbunden ist das vermutliche Aus für das Freibad Katzheide und die Lessinghalle. Wir als Stadtteilinitiative Gaarden bedauern den Entschluss der Ratsversammlung!

Ich möchte hier auf den Vorwurf von Ratsherr Schmalz an uns eingehen, der unseren Brief an die Ratsmitglieder als erpresserisch bezeichnet hat: Wir lehnen diese Interpretation ab. In der Sitzung haben viele Ratsmitglieder betont, dass die Ratsversammlung eine Repräsentation der Kieler Wähler bildet und dass deswegen sowohl eine Bürgerbeteiligung als auch eine Kinder- und Jugendbeteiligung nicht wichtig wäre.

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Entscheidung zu Zentralbad und Katzheide erst am morgigen Freitag

Wie soeben in der Ratsversammlung bekanntgegeben wurd, wird die Abstimmung zu Zentralbad und Katzheide erst am morgigen Freitag in der Ratsversammlung behandelt. Die heutige Sitzung wurde soeben beendet und wird morgen ab 9 Uhr fortgesetzt.


Beschluss der Fröbelschule zum Erhalt von Katzheide

Mit freundlicher Genehmigung der Fröbelschule dokumentieren wir hier einen Beschluss der Schulkonferenz:

Beschluss Schulkonferenz für Freibad Katzheide

Beschluss Schulkonferenz für Freibad Katzheide


Offener Brief der Evangelischen und der katholischen Kirchengemeinden Gaarden an den Oberbürgermeister der Stadt Kiel

Wir dokumentieren hier einen Offenen Brief der Evangelischen und der katholischen Kirchengemeinden Gaarden an den Oberbürgermeister der Stadt Kiel zum Thema: „Sommerbad Katzheide“, der uns freundlicher weise zur Verfügung gestelle wurde:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Albig!
Die evangelische und die katholische Kirchengemeinde Gaarden haben mit großer Bestürzung vernommen, dass im Zuge des Neubaus eines Zentralbades das Sommerbad Katzheide als städtisches Bad nicht mehr betrieben werden soll.
Für die sozial benachteiligten oder sozial zu fördernden Kinder und Jugendlichen des Ostufers ist das Sommerbad Katzheide ein besonders wichtiger Treffpunkt im Sommer und eine entscheidende Möglichkeit der Integration der verschiedenen sozialen und kulturellen Unterschiede vor Ort.
Wer an einem warmen Sommertag die Menschenscharen gesehen hat, die mit Kinderwagen und Picknickkorb zu dem Freibad ziehen, der weiß, wie gelebte Integration aussieht. Das Bad ist auch eine wichtige Voraussetzung für eine körperliche Gesundheit und Fitness der Menschen gerade hier.
Bei einer Schließung des Bades sehen wir keine Alternative, die den Menschen in ähnlicher Weise gerecht wird.

Wir bitten Sie, alles zu unternehmen, dass diese wichtige Errungenschaft des Zusammenlebens und der Naherholung erhalten bleibt, besonders für die Familien des Ostufers, die aus Kostengründen (in der Regel ohne Auto) auf kurze Wege angewiesen sind.

Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag der Evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde Gaarden
Pastor Uwe Hagge,
Kirchenvorstandsvorsitzender des Kirchenvorstandes der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Gaarden und
Gemeindereferentin Christa Schmaljohann
der katholischen Kirchengemeinde Gaarden


Neuer Katzheide-Flyer

Unser Katzheide-Flyer ist in einer neuen Auflage erschienen und kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Hier kurz der Text:

Aufgeschoben heißt nicht Aufgehoben!

Es reicht (Ya Basta)

Katzheide bleibt!

Lassen wir uns nicht einlullen, ja sie haben den Beschluss zu Katzheide verschoben nun wollen sie dies in 6 Monaten erneut beschließen. Vom Tisch ist aber nicht der Beschluss zum Zentralbad der im Dezember erneut in der Ratsversammlung auf der Tagesordnung steht. Wird hierzu ein Beschluss gefasst sind aber Fakten geschaffen die Auswirkung auf den Erhalt des Freibades Katzheide haben werden. Es ist daher wichtig den politischen Druck auf die Verantwortlichen hoch zu halten.

Statt Ideen von einer „sozialen Stadt, in manchem geduldigen Papier erwähnt, regiert fortan der Rotstift die Kommunen Sparen ist angesagt. Und damit es nicht so viele merken baut man recht merkwürdige Gebäude eines davon ist die ominöse „Bäder GmbH“ .Also die Stadt bastelt sich ein Unternehmen und sagt diesem seht zu das ihr wenig Geld ausgibt von uns bekommt ihr nur soundso viel. Das Ergebnis von diesem Spielchen ist dann:

  • Die Lessinghalle ist rott.

  • Die gaardener Schwimmhalle ist rott.

  • Und das Freibad Katzheide ist zu teuer.

Manch ein Schelm las letztens noch das Katzheide das Herzstück des neuen Erlebnisparks auf dem Ostufer werden sollte! Wie ist das alles noch zu verstehen? Warum soll jetzt ein 17 Millionen teures Spaßbad entstehen? Sind für das selbe Geld nicht alle 3 Bäder zu erhalten. Wahrscheinlich nicht wenn es weiter eine Bäder GmbH bleibt.

Ist es nicht ein Zeichen für eine lebenswerte Stadt das die Schwimmhallen/Freibäder gut zu erreichen sind. Das die Preise auch für Menschen zu bezahlen sind die nicht so finanzstark sind wie manch anderer.

Oder kann es sein das die Kieler Politiker wie in Flensburg erleben wollen wie es ist wenn man ein Bauvorhaben durchzusetzen versucht. Dort wollte die Stadt 2007 ein Hotel bauen gegen breiten Widerstand in der Bevölkerung. Aus der Bürgerinitiative heraus, die 9000 Unterschriften sammelte, gründeten sich die freien Wähler „Wir in Flensburg“ (WiF) die auf Anhieb 22,3 % bei den Kommunalwahlen erhielten.

Wir wollen uns jedenfalls weiter für den Erhalt von Katzheide einsetzen als erstes wollen wir deswegen noch mehr Unterschriften sammeln auch verstärkt auf dem Westufer. Um das zu schaffen brauchen wir mehr die sich an den Vorbereitungstreffen beteiligen. Wir treffen uns am 1. und 3. Dienstag im Monat um 18:00 Uhr in der Sozialkirche Gaarden (Stoschstraße 53, 24143 Kiel).

Wir fordern die Stadt Kiel auf, das Freibad zu erhalten und weiterhin für alle

zugänglich zu machen. Wir werden uns weiter für das Ziel

einsetzen, den Stadtteil lebenswert zu erhalten.

V.i.s.d.P.: Stadtteilinitiative Gaarden (SIG), Markus Sobotta, c/o Progressiver Türkischer Arbeitnehmerverein, Medusastr. 16, 24143 Kiel

http://initiative.gaarden.net

Aufgeschoben heißt nicht Aufgehoben!
Es reicht (Ya Basta)
Katzheide bleibt!
Lassen wir uns nicht einlullen, ja sie haben den Beschluss zu Katzheide verschoben
nun wollen sie dies in 6 Monaten erneut beschließen. Vom Tisch ist aber nicht der
Beschluss zum Zentralbad der im Dezember erneut in der Ratsversammlung auf der
Tagesordnung steht. Wird hierzu ein Beschluss gefasst sind aber Fakten geschaffen
die Auswirkung auf den Erhalt des Freibades Katzheide haben werden. Es ist daher
wichtig den politischen Druck auf die Verantwortlichen hoch zu halten.
Statt Ideen von einer „sozialen Stadt, in manchem geduldigen Papier erwähnt,
regiert fortan der Rotstift die Kommunen Sparen ist angesagt. Und damit es nicht
so viele merken baut man recht merkwürdige Gebäude eines davon ist die ominöse
„Bäder GmbH“ Also die Stadt bastelt sich ein Unternehmen und sagt diesem seht zu
das ihr wenig Geld ausgibt von uns bekommt ihr nur soundso viel. Das Ergebnis
von diesem Spielchen ist dann:
– Die Lessinghalle ist rott.
– Die gaardener Schwimmhalle ist rott.
– Und das Freibad Katzheide ist zu teuer.
Manch ein Schelm las letztens noch das Katzheide das Herzstück des neuen
Erlebnisparks auf dem Ostufer werden sollte! Wie ist das alles noch zu verstehen?
Warum soll jetzt ein 17 Millionen teures Spaßbad entstehen? Sind für das selbe
Geld nicht alle 3 Bäder zu erhalten. Wahrscheinlich nicht wenn es weiter eine Bäder
GmbH bleibt.
Ist        es        nicht            ein      Zeichen            für          eine        lebenswerte            Stadt         das        die
Schwimmhallen/Freibäder gut zu erreichen sind. Das die Preise auch für Menschen
zu bezahlen sind die nicht so finanzstark sind wie manch anderer.
Oder kann es sein das die Kieler Politiker wie in Flensburg erleben wollen wie es ist
wenn man ein Bauvorhaben durchzusetzen versucht. Dort wollte die Stadt 2007 ein
Hotel bauen gegen breiten Widerstand in der Bevölkerung. Aus der Bürgerinitiative
heraus, die 9000 Unterschriften sammelte, gründeten sich die freien Wähler „Wir in
Flensburg“ (WiF) die auf Anhieb 22,3 % bei den Kommunalwahlen erhielten.
Wir wollen uns jedenfalls weiter für den Erhalt von Katzheide einsetzen als erstes
wollen wir deswegen noch mehr Unterschriften sammeln auch verstärkt auf dem
Westufer. Um das zu schaffen brauchen wir mehr die sich an den
Vorbereitungstreffen beteiligen. Wir treffen uns Mittwochs am 1. und 3. Dienstag im
Monat um 18:00 Uhr in der Sozialkirche Gaarden (Stoschstraße 53, 24143 Kiel).
Wir fordern die Stadt Kiel auf, das Freibad zu erhalten und weiterhin für alle
zugänglich zu machen. Wir werden uns weiter für das Ziel
einsetzen, den Stadtteil lebenswert zu erhalten.
v.i.s.d.P.: Stadtteilinitiative Gaarden (SIG), Markus Sobotta, c/o Progressiver Türkischer Arbeitnehmerverein, Medusastr. 16, 24143 Kiel

http://initiative.gaarden.net


Nächstes Treffen am 15.12. (ab sofort jeden 1. und 3. Dienstag)

Wir freuen uns darüber, dass wir einen neuen Ort für unsere Treffen gefunden haben. Und zwar in dem Gemeindehaus der Sozialkirche Gaarden, Stoschstraße 53 (OpenStreetmap-Karte) – und damit in unmittelbarer Nähe zum Freibad Katzheide:

map-sozialkirche

Ab sofort wollen wir auch einführen, dass wir uns jeden ersten und dritten Dienstag im Monat treffen. Das heisst also das die darauf folgende Treffs am 5.  und dem 19. Januar wären.


Eine Stimme für das Zentralbad ist eine Stimme gegen Katzheide

Wie in der KN berichtet wird, weiss man jetzt schon, dass das Zentralbad teurer wird als bisher vermutet. Wir waren am 5.12. dabei als die Freunde der Lessinghalle zu einer Mahnwache einluden. Das haben die Ratsherren jedenfalls erreicht: Der Widerstand gegen eine Schließung der beiden Standorte größer ist, als je zuvor – und die Solidarität und das gegenseitige Verständnis über die Stadtteile hinweg wächst auch zunehmend. Im Gegnsatz dazu wächst aber auch das Unverständnis über  das Agieren der Kieler Stadttregierung. Aber wenn man hört, dass der kommende Haushalt in keinem der Ausschüsse für große Diskussionen gesorgt hat, so liegt die Erklärung nahe, dass sie die Ratsherren/frauen und bürgerlichen Ausschussmitglieder nicht eingehend mit Papieren beschäftigen. Sie wissen offenbar nicht, was ihnen vorgelegt wird. Oder anders ausgedrückt: Sie haben nicht die nötige Kompetenz über den Vorschlag des Baus eines Zentralbad zu entscheiden. Daher machen wir es hier noch einmal ganz klar: Eine Stimme für das Zentralbad ist eine Stimme gegen Katzheide und ist eine Stimme gegen Gaarden!

Am 10. Juni 2004 hieß es beim Ortsbeirat Gaarden:

Der Ortsbeirat Gaarden begrüßt ausdrücklich die Zusage von Stadtrat Adolf-Martin Möller während des Gaardener Grünkohlessens zum Erhalt der Schwimmhalle Gaarden. Die Gaardener Schwimmhalle ist nicht nur als sportliche, sondern auch als gesellschaftliche Einrichtung für das gesamte Ostufer von immenser Bedeutung. Alle Schulen auf dem Ostufer sowie alle Bürgerinnen und Bürger brauchen ihre Schwimmbäder zu bezahlbaren Preisen in ihrer Nachbarschaft.Nach der Zusage zum Erhalt müssen nun nach Auffassung des Ortsbeirates Gaarden die Planungen zur Sanierung der Außenfassade schnellstmöglich beginnen, um den weiteren Verfall zu stoppen. Daher bittet der Ortsbeirat die Ratsversammlung, die Sanierung auf den Weg zu bringen.“

Viel Zeit ist vergangen seitdem vergangen. Niemand mag sich mehr an frühere Zusagen erinnern – oder es gilt die Devise “Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?” Für Gaarden sind Schwimmöglichkeiten ein wichtiger Attraktivitätspunkt – ein Highlight im Gaardener Alltag – oder wie es Pastor Uwe Hagge in der KN formuliert: „Wer an einem warmen Sommertag die Menschenscharen gesehen hat, die mit Kinderwagen und Picknickkorb zu dem Freibad ziehen, der weiß, wie gelebte Integration aussieht“.

Es geht hier um keine Almosen für Gaarden. Es geht hier darum, dass einem Stadtteil, der keine einzige geförderte Kultureinrichtung besitzt und in vielerlei Hinsicht benachteiligt ist, etwas weggenommen werden soll. Und zwar eine Institution, die funktioniert und von den Gaardenern angenommen wird. Wir bitten nicht darum, uns etwas zu lassen, sondern wir fordern den Erhalt und den Ausbau von Katzheide. Weil es dazu keine Alternative gibt.

Wer Katzheide schließt, der braucht sich um Gaarden auch keine weiteren Sorgen mehr machen. Ich frage mich nur, warum Millionen in Sanierungsmaßnahmen etc. gesteckt werden, wenn man so ein Pfund wie Katzheide dann so einfach wegschmeissen will. Wir sind nicht zufrieden damit, wenn Katzheide vielleicht als gelittenes Sozialprojekt erhalten wird. Nein, Gaarden hat es verdient, dass die Stadt Kiel auch hier, in einem Stadtteil mit fast 30.000 Einwohnern, Geld ausgibt und nicht nur auf dem Westufer! Und wenn das irgendeine Zuschussgrenze überschreitet, dann ist diese Grenze eben zu klein und muss erhöht werden. Komischerweise ist für Großprojekte immer genug Geld da.  Wir sagen: Bis hier hin und nicht weiter – ihr habt bereits die Gaardener Stadtteilbücherei zerstört – wir werden es nicht dulden, dass ihr auch noch Katzheide zerstört!

Wir als Stadtteilinititative haben heute Briefe (Brief.pdf) an alle fraktionsgebundenen Ratsmitglieder übergeben, in der die Bedeutung der Abstimmung am Donnerstag noch einmal hervorgehoben wird.


Pressemitteilung: Rettungsring für Kieler Bäderlandschaft!

Der Verein zum Erhalt der Lessinghalle und zur Unterstützung der Fördebäder in Kiel und die Stadtteilinitiative Gaarden (SIG) erklären ihre Solidarität untereinander und ihre gemeinsame Ablehnung der aus ihrer Sicht bisher verfehlten Gestaltung der Bäderlandschaft durch die Stadt Kiel. Über Jahre habe man immer versichert, dass der Erhalt der bestehenden Bäder gesichert sei, dabei aber die notwendige Investitionen unterlassen und so der Bausubstanz geschadet. Dies hat zum Beispiel zu der aktuellen Schließung der Lessinghalle geführt.

Thilo Pfennig von der Stadtteilinitiative Gaarden „Nun meint man die Defizite mit dem Bau einer neuen, großen Schwimmhalle beheben zu können. Man vergisst dabei aber, dass das Freibad Katzheide genau so wie die Lessinghalle einzigartige Schwimmorte darstellen, die sich nicht einfach durch ein neues, großes Zentralbad ersetzen lassen!“

Den Kieler Initiativen erscheint die Eile, mit der dieses Zentralbad derzeit angegangen wird, als unangebracht. Der Standort des geplanten Zentralbades würde die Durchtrennung der einzigen Grünverbindung zwischen Ost- und Westufer bedeuten. Zu den sehr weitreichenden Plänen wurde bislang weder eine Bürger- noch eine Kinder und Jugendbeteiligung durchgeführt. Gerade dies erscheint ihnen aber dringend geboten, da solche Pläne nicht an den Kielern und Kielerinnen vorbei durchgezogen werden dürfen.

Die Initiativen fordern die Stadt Kiel daher dazu auf, die aktuellen Pläne auf Eis zu legen. Niemand weiss wie teuer die neue Halle wirklich wird. Außerdem bezweifeln sie, dass die Halle trotz höherer Preise und weiterer Wege mehr Schwimmer anziehen wird. Sie fordern, dass endlich die nötigen Reparaturen an der Lessinghalle veranlasst werden, damit möglichst bald wieder ein Schwimmbetrieb aufgenommen werden kann. Selbst für den Fall, dass es trotz aller Gegenargumente zu dem Bau eines Zentralbades kommen würde, würden bis zur möglichen Eröffnung noch Jahre vergehen.

Die Initiativen kritisieren, dass die Vorgaben für die Architekturwettbewerbe für eine Kombihalle in Gaarden als auch für die Lessinghalle anders waren als bei der Ausschreibung des Zentralbades, wo von vorne herein ein engerer Kostenrahmen vorgegeben wurde. Insofern gehen sie auch aufgrund diverser Gutachten davon aus, dass eine Sanierung beider Bäder um ein vielfaches kostengünstiger erfolgen kann, als es einige Zahlen in der Öffentlichkeit erscheinen lassen.

Die Bürgerinnen und Vereine haben angekündigt die Entscheidung und das Abstimmungserhalten der einzelnen Ratsleute am 10. Dezember bei dem Beschluss zum Zentralbad sehr genau beobachten und dokumentieren zu wollen.





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